Siebenunddreißig Fächer, eine Zahl zahlt fünfunddreißig zu eins. Wer siebenunddreißig Runden lang je einen Euro auf dieselbe Zahl setzt, gewinnt rechnerisch einmal und bekommt sechsunddreißig Euro zurück. Ein Euro bleibt beim Haus — rund 2,7 %.
Der Unterschied zwischen einem und zwei Nullfächern
Mit einer zusätzlichen Doppelnull sind es achtunddreißig Fächer bei gleicher Auszahlung. Der Vorteil steigt damit auf etwa 5,3 %, also fast auf das Doppelte. Am Tisch ist der Unterschied ein einziges grünes Feld.
Warum jede Einsatzart dieselbe Rechnung hat
Rot oder Schwarz, eine Zahl, eine Reihe: die Auszahlungen sind jeweils so gestaltet, dass derselbe Anteil beim Haus bleibt. Die Streuung ändert sich, der Erwartungswert nicht. Das ist der Grund, warum kein System funktioniert.
Und die Systeme
Eine Verdopplungsstrategie verschiebt die Verteilung — viele kleine Gewinne, selten ein sehr großer Verlust — und ändert den Erwartungswert um nichts. Der Tischhöchsteinsatz setzt ihr zusätzlich eine harte Grenze.
Was am Tisch zwischen Anbietern variiert
| Zahl der Nullfächer | eines oder zwei; der wichtigste Unterschied überhaupt |
|---|---|
| Sonderregeln | manche Tische geben bei Null die Hälfte zurück |
| Tischgrenzen | Mindest- und Höchsteinsatz, je Tisch verschieden |
| Nebenwetten | eigene Rechnung, fast immer ungünstiger als das Grundspiel |
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